Location: Elbstrand Oevelgoenne, Hamburg Germany, one of the most polluted rivers in Europe
Size: 5 mtr.x 4 mtr. x 2, 5 mtr.
Volume: 50 cubicmeter sand
Weight: 125 Tons
Windows: 2 bank-safety-glasses 130 cm x 80 cm (windows exit 20 cm x 40 cm)
direction: straight east-west
Material: reinforced concrete and sand from the beach
That´s why the „ HOLE (LOCH) “
in the “ BLOCK „ they are 2 windows, flooded by daylight, showing a small room in a room.
From that reason you found the way for many interpretations, build up your own picture
The TRASCH CENTER 1987-90, is a group of painters, musicans and other art - activists who share the strong desire to channel and amplify the activities in a non - restrictive Atmosphere.
For that reason, the TRASCH CENTER is a platform for action and animation, to present lots of authentic and strange documents of cultural resistance.
With a certain preference for DaDa, irreal psychology and a multimedial way of action. The TRASCH CENTER till today brings along a mix of contrary projects.
Das TRASCH CENTER1987-90, ist eine Gruppe von Malern, Musikern und Aktionisten, die den starken Antrieb verspueren, ihre Aktivitaeten in offener, nicht dogmatischer Form zu kanalisieren und damit zu verstaerken.Aus diesem Grund hat das TRASCH CENTER ein Forum eroeffnet : als Zentrum für Aktionen und Animationen.Schwerpunkte unserer Trasch - Arbeit sind neo - DaDa - psychedelische Psychologie sowie die Kultivierung multimedialer Ansaezte. Bis heute hat das TRASCH CENTER eine bizarre Mischung der gegensaetzlichsten Projekte hervorgebracht.
Er sass auf der Holzbank links neben den Trockenschleudern, mit dem Rücken zum Fenster und starrte in die Waschmaschine Nummer acht. Hinter seinen Schläfen pochte der Tequila vom Abend zuvor, über ihm brannten die Neonlampen, weil die sowieso Tag und Nacht brennen, und draussen vor dem Fenster, auf dem Spritzenplatz im Hamburger Stadtteil Ottensen, läuteten ein paar Alkoholiker ihre alltäglichen Absturz ein.
>>Wie im richtigen Leben<<, dachte Lothar Mattejat, während er seiner Wäsche zuschaute : Hinter dem zerkratzten Glas der Waschmaschine gurgelte das Wasser hoch. Erst durchsichtig klar, später milchig weiss, dann färbte der Schmutz in den Klamotten das Wasser immer dunkler. Zum Schluss verschwand die Brühe über Abflussschläuche irgendwo hinter der Wand aus Holzimitat, aseptisch und unsichtbar. Und die Kleider hingen sauber, aber kraftlos am Gehäuse der Trommel.
>>Die Welt ist ein Wasch - Center<<, dachte er und fischte das nasse Zeug aus der Maschine. >>Die spülen und schleudern alles, was nach echtem dreckigen Untergrund riecht, bis sie auch den letzten Krümel Leben ausgewaschen haben : Der anstössge Bodensatz rauscht durchs Abflussrohr, und mit dem blassen Rest schmücken sie dann ihre heile Welt. Die machen noch aus jedem Protest eine pflegeleichte Mode.
Und zur Zeit, Anfang `87, schien es tatsächlich, als hätte das Establishment den Kampf gegen die rebellische Jugend endgültig gewonnen : Der Punk war tod, länger schon, hatte sich gespalten in eine Alkoholfraktion, die moderne Ausgabe des Berbers, und in die Hardcore-Variante, die vegetarisch isst, Mineralwasser trinkt und zum Zeichen dafür ein Kreuz auf der Hand trägt. Und beide hatten ihre Kraft verloren. Auch die Häuserkämpfer waren friedlich geworden und kultivierten in ihren erstrittenen Häusern eine verbiesterte Welt, die sich wenig unterschied von der Gartenzwerg-Idylle ihrer Gegner. Allein in der Hamburger Hafenstrasse wucherte noch ein wenig Wildwuchs, aber auch der schien zu zerfallen in verbohrte Politkämpfer und versoffene Stadtstreicher. Keine Frage, es war eine blutleere Zeit. Umso dringender gierte sie nach Infusionen wirklichen Lebens. Die Trend-Scouts griffen alles ab, was nach Neuigkeit, nach Authentizität, dem echten Gefühl und der lebendigen Wut roch : 50er- Revival , 60er- Revival, 70er- Revival, Teds, Mods, Psychs.Noch bevor sich Widerstand richtig formieren konnte, wurde er schon in den Life-Style-Boutiquen verramscht. Der Protest degenerierte zur konsumierbaren Mode. Und die Umlaufgeschwindigkeit dieser Moden war viel zu schnell, als dass sich wirklich etwas hätte zusammenbrauen können.
Die einzigen, die resistent waren gegen das Waschprogramm, lungerten auf dem Platz vor dem Fenster herum oder in U-Bahn-Höfen und pumpten sich voll mit Alkohol oder drückten sich Gift in die Venen. Desillusionierte Protest - Zombies, die entweder durch die Gullis rutschten oder von der Polizei entsorgt wurden, wenn sie zu sperrig waren für die Kanalisation.
Besonders deutlich war das alles in Ottensen. Vor ein paar Jahren noch hatte der Punk dort sein Revier, aber dann war das Viertel in die Waschmaschine geraten. Kritische Kreativeisten/innen nisteten sich ein, We/innenrbeleute, Filmemacher/innen, Fotographen/innen, Journalisten/innen, die ganze linke Schickeria/innen, die früher mal Kämpferisch und jetzt nur noch zynisch war : Underground - Vampire, die am Widerstand schmarotzen, um Authentizität zu saugen, weil sie selbst keine mehr besitzen. >>Die Welt ist ein Waschcenter<<, stellte Mattejat fest, >>und was sie braucht, ist ein Kurzschluss. Dann nämlich öffnen sich die Gullis, und der ganze weggespülte Dreck quillt aus der Kanalisation in die Designerwohnungen hinein, wo er diesen Leuten dann bis zum Hals steht.<< Deshalb gründete er, Frühjahr`87, zusammen mit seinen Freund und Künstlerkollegen Giuseppe Gagliano das TRASCH -CENTER - Altona. >>TRASCH<< ist das Gegenteil von >>Wasch<< : die Kultivierung des Drecks, ein fröhliches Ja zur Kloake, Abfall im Getriebe der Gesellschaft, Dekoration des Untergangs .>>Industrie-Aids<<, wie Mattejat sagt.
In jedem Fall ist es eine Kriegserklärung an alle nassen Lappen, keine gewalttätige, nicht mittels Pflastersteinen, Molotow -Cocktails oder Umlegen von Strommasten, sondern durch Kunst, Witz, individuelle Anarchie, immer hart an der Schmerzgrenze des guten Geschmacks, manchmal auch jenseits von Vernunft oder sozialem Gewissen.
B-22. Founded in May, 2006 by the artist Lothar Mattejat a social plastic. A factory with 2 dwelling houses, backyard, cellar rooms and communal rooms in St. Pauli. Studios for about 44 artists and cultural-creative. Interuse till the end of July, 2007. 18 artists remain up to the demolition of the front buildings in October, 2007. Some B-22 artists build up the OZM ( ONEZEROMORE , Bartelsstr. 65, Hamburg) and some the Hamburger Kunstmarkt in the Schlachthof, Schanze. Up to modernisation of the factory from November 2007, during the new building of the front buildings approx. 18 artists remain in B-22. In the selfadministered art space project B-22 projects, exhibits, concerts, discourses, readings, videos and perfomances of artists for artists are presented.
B-22. Iniziert im Mai 2006 als Soziale Plastik ( Konzept der Zwischenraumnutzung ) von dem Kuenstler Lothar Mattejat. Eine Fabrik mit 2 Wohnhaeusern, Hinterhof, Keller- und Gemeinschaftsraeumen in St. Pauli. Ateliers für cirka 44 Kuenstler und Kulturschaffende. Zwischennutzung bis Ende Juli 2007. 18 Kuenstlern bleiben bis zum Abriss der Vorderhaeuser im Oktober 2007. Einige B-22iger bauen das OZM ( ONEZEROMORE , Bartelsstr. 65, Hamburg, Schanze ) mit auf- einige sind im Hamburger Kunstmarkt beim Schlachthof in der Schanze aktiv . Bis zur Modernisierung der Fabrik ab November 2007, waehrend des Neubaus der Vorderhaeuser verbleiben ca. 18 Kuenstler in der B-22. In dem selbstverwalteten Kunst Raum Projekt B-22 wurden Kunstprojekte, Ausstellungen, Konzerte, Diskurse, Lesungen, Videos und Perfomances von Kuenstlern für Kuenstler dargeboten.
Die Idee einer Kuenstlerischen Zwischennutzung soll geschaffene Freiraeume effektiv kultivieren.
Eingehende Gelder werden zur Ausgestaltung des Projektes genutzt.
Alle Beteiligten erhalten besonders guenstige Arbeits- und Atelierraeume.
OFF Gallerie und Ateliers in der Sternschanze Hamburg
Idee
Das OZM ist Fläche für das Wirken der Kreativen und Künstler in der Bartelsstrasse 65. Frei-Raum für die Entfaltung von Prozessen und die Präsentation von Arbeiten ist Teil des Studioatelier Konzeptes von OneZeroMore.
Zusätzlich wird Unternehmen die Möglichkeit gegeben, die OZM Fläche für eigene Veranstaltungen als Atelierstudio zu mieten. Diese Events können mit den Künstlern gemeinsam kreiert oder in Zusammenarbeit mit Eventspezialisten realisiert werden.
Umsetzung
Im Oktober 2007 war das EUROPEAN ART FESTIVAL HAMBURG im OZM zu Gast. Und im Dezember 2007 haben bereits Les Messagers Noirs das erste RèSIDANCE im OZM realisiert.
Im Februar 2008 präsentiert das OZM den jungen Künstler SIMO mit einer Kunstausstellung und das YEAHBOYdepartment wird das OZM für eine Modenschau zur Verfügung gestellt.
Das OZM bietet folgende Räume auf 280 qm zur kombinierten oder kompletten Nutzung:
Großer Raum mit Bühne (174 qm), eine offene Bar mit Küche (18 qm), abgetrennter Clubraum (20 qm), Empfangsraum
(23 qm), Flur- und Vorräume (45 qm) sowie Toiletten (Damen und Herren).
Ausstellungen oder Installationen sind im OZM, auch in Kooperation mit Galleristen, möglich.
Grundsätzlich gilt für alle Nutzungskonzepte oder Anmietungen: geschlossene Gesellschaft oder Gästeliste, Akkreditierung oder Einladungen.
Das OZM erinnert an eine Fabriketage in New York. Urban und morbide.
Das Gebäude ist alt und verwittert. Eine türkische Großbäckerei im Erdgeschoss arbeitet fast Tag und Nacht. Lieferwagen kommen und gehen. Dieser Ort könnte auch in der Lower East Side liegen. Das Treppenhaus ist eng und dunkel. Alte Farbe an den Wänden. Über diesen Fußboden sind schon unzählige Menschen gelaufen. Die OZM Etage ist über eine Stahltür im ersten Stockwerk zu erreichen.
Der Vorraum mit Ladeluke ist tageshell. Draußen ist es grün. Gegenüberliegende Vogelbeerbäume füllen die alten Scheiben komplett aus.
Die Wände sind massiv und strahlen eine angenehme Ruhe aus. Von hier gelangt man in einen Vorsaal und in den Flur. Der Flur, eng und hoch führt in den großen Raum.
Im großen Raum dominieren massive Steinsäulen, ein industrieller Fußboden, eine Lüftungsanlage an der Decke und der Zugverkehr, der im Minutentakt alle Fenster ausfüllt. Der Raum ist weiss und kraftvoll.
B- 65 STRATEGIC ART COMMENT 2011 - 2020
Der gemeinnützige Verein B-65 e.V. - verfolgt den Zweck Atelierflächen zu schaffen - für Künstler aus allen Bereichen der Kunst. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit besteht darin, Flächen für Künstlerische Arbeiten zu organisieren bzw. zu vermitteln. Die Schwerpunkte der unserer Arbeit liegen räumlich in Hamburg und inhaltlich auf zeitgenössischer Kunst und Kultur. Durch Kontakte zu den Künstlern nutzt B-65 e.V. die Chance, Initiativen zu vernetzen.
B- 65 e.V
Bartelsstrasse 65
20357 Hamburg
Weiterhin bieten wir allen interessierten Personen eine Basis, um eigene Ideen und Projekte verschiedenster Kultursparten zu realisieren. Wir schaffen und vermitteln Präsentationsmöglichkeiten eigenständig initiierter Kleinkultur in den Stadtteilen. Dazu zählen vor allem Projekte der Stadtteil- und Soziokultur.
Darüber hinaus ist B-65e.V. Forum und Interessenvertretung für Kulturinteressierte und Kulturfördernde. Der Verein ist Kontaktstelle für Durchführende und Sponsoren.